Los ging es im Januar mit Husten und Schniefen. Fast jeden hatte es erwischt:

Dieses kleine Wäldchen (links) ist Geschichte. Es wurde gerodet. Ein wichtiges Thema im Januar war die geplante Bebauung Stockum Nordwest: Im Zuge dieser Maßnahme wird hier ein Regenrückhaltebecken angelegt. Planungsamt und Entwässerung Stadt Witten stellten im Rahmen einer Bürgerbeteiligung das Bauvorhaben vor. Und - wie hier auf dieser Zeichnung (rechts) - soll es mal aussehen.

 

Und so sieht es zurzeit aus: Bagger hinterlassen hier ihre Spuren. Die Pumpenstation steht schon bereit. Für Ärger bei den Anwohnern sorgt die gesperrte Dürener Straße. Sie müssen Umwege über den Katteloh und die Mühlenstraße in Kauf nehmen. Das Regenrückhaltebecken ist das Herzstück des neuen Abwasserkonzeptes für Stockum-West. Damit wird auch das Bauvorhaben neben dem Friedhof - im Kreuzungsbereich Hörder/Himmelohstraße - ermöglicht.

 

Und auch hier wurden Bäume gefällt. Exklusives Wohnen an der Himmelohstraße steht auf dem Schild. Gebaut wird ein Wohnkomplex mit drei Gebäuden, Garagen und Parkplätzen.

Und auch hier soll gebaut werden. Das Gelände am Helfkamp hinter dem Edeka-Markt blieb nicht verschont. Einige Bäume mussten weichen, um barrierefreies Wohnen ermöglichen zu können. In dieser Mondlandschaft wird es bald ein Pflegeheim und betreutes Wohnen geben. Mal sehen was daraus wird, und wie diese Baumaßnahmen nach Fertigstellung Stockum verändern und hoffentlich verschönern werden. Zurzeit sieht es jedenfalls ganz schön wüst aus. Noch tut sich nichts. Später dazu mehr.

Im Februar war ganz schön viel los:

Der Hammerteich war in aller Munde, auch die Heimatfreunde sowie die Naturfreunde beteiligten sich an den Diskussionen. Der Denkmalschutz rettete den Hammerteich, dafür setzte sich unser Wolfgang, der Denkmalspfleger, ein. Teile des Geländes stehen nun unter Denkmalschutz.

Ein weiteres Thema waren die neuen Ortseingangsschilder. Sie wurden aufgestellt und unser Heimatfreund Wolfgang bemängelte zwei falsch aufgestellte Schilder: im Bebbelsdorf an der Haltestelle Stockumer Bahnhof stand Annen statt Stockum, und auf der Pferdebachstraße in Höhe des Gartencenters Dehner stand Mitte, statt Annen, auf den Ortstafeln. Sie wurden inzwischen ausgewechselt. Wegefallen sind Schilder für die Hölzer und den Stadtteil Düren. Doch im Januar 2018 wurde beschlossen, wieder Schilder für diese Stadtteile aufzustellen. Düren erhält nun zwei weiße Ortsteiltafeln. So bleiben jetzt alle Wittener Ortsteile namentlich erhalten.

Doch die beste Nachricht im Februar war: Trotz vieler Gerüchte, die in Stockum grassierten: Die Sportlerklause schließt nicht. Das Lokal wurde an die Nachfolger Volker Gramkau und Simone Keßler übergeben. Nicht nur die Stockumer atmeten auf.

Das Wohnquartier, die Wilhelmshöhe in Stockum, wird in der WAZ-Serie „Hallo Herr Nachbar“ ausführlich behandelt. „Eine Siedlung der kurzen Wege, man kommt überall schnell hin“, meinten die Anwohner.

 

Und das wird es in diesem Jahr nicht mehr geben: „Stockum wie es singt und kracht“. Schade eigentlich. Hier ein Foto mit Gudrun Gronau als Marienkäfer .Am Rosenmontag im letzten Jahr waren auf der Hörder Straße so viele Jecken unterwegs – wie nie zuvor. Rund 2000 Menschen, die meisten zünftig verkleidet, ließen sich die Feierlaune nicht nehmen. Im Jahr davor wurde der Rosenmontagsumzug wegen eines Sturmtiefs abgesagt. Einen Eklat gab es bei einem Karnevalsumzug in Hagen: Von einem Wittener Wagen soll Hundefutter auf die Jecken geflogen sein. Die schlechte Nachricht kam im Januar 2018: Die Schulleitung gab bekannt: Es wird keinen Karnevalsumzug in Stockum mehr geben. Er wurde abgesagt. Begründung: Der Sicherheitsaufwand sei zu groß geworden. Außerdem sei die Macherin des Kinderzuges der letzten Jahre in Rente gegangen. Doch eine interne Kinderparty mit Verkleidung soll wieder in der Schule stattfinden. Doch Stockumer Mütter wollen den Karnevalzug retten. Im nächsten Jahr, also 2019, soll es wieder einen Karnevalsumzug in Stockum geben.

Im März liegen Freude und Trauer dicht beieinander:

 

Das war auf der letzten Jahreshauptversammlung: geehrt wurden drei Jubilare für 25-jährige Zugehörigkeit – Bild links– Karl-Heinz und Erika Wennmohs sowie Friedhelm Vollmar. Die traurige Nachricht ist: Christa Bangert (rechts) ist von uns gegangen. Die Heimatfreunde trauern um ihr langjähriges Mitglied; sie verstarb am 27. März im Alter von 83 Jahren. Nicht nur die Heimatfreunde schätzten ihre Aktivitäten. Beim nächsten Dreschtag, am Sonntag, 9. September, werden wir sie besonders vermissen.

Das Schaufenster wurde neu dekoriert. Eine Titanic aus Blech tauchte in Stockum wieder auf (Bild links). Zur Verfügung gestellt von Monika Marziniak.

Der Stockumer Bahnhof kann nun auch im Ratskeller bestaunt werden, (Bild rechts) und zwar in der Stockumer Kuschelecke. Eine Dorfnische für jeden Vorort macht es möglich. Die Heimatfreunde suchten gemeinsam mit den Betreibern der Gaststätte dieses Motiv aus und freuen sich über die gelungene Präsentation des nicht mehr vorhandenen Bahnhofs. Eröffnung war am 30. März. Es wurde auch ein Stockumer Gericht dazu kreiert.

Annedore Blank von der OGS (Offene Ganztagsschule) ging in den Ruhestand. Sie war auch die Macherin des Kinderkarnevalszuges. Die Stockumerin verabschiedete sich mit einem Fest am Freitag, 24. März, von den Kindern der Harkortschule. 146 Kinder besuchen den Offenen Ganztag.

Großes Theater in Stockum, aber nicht im negativen Sinne, sondern: Sport trifft Theater hieß es wieder Mal in der Sporthalle. Geboten wurde eine spektakuläre Show mit 200 Akteuren in Zusammenarbeit mit dem TuS und dem Stockumer Theatervereins, am Wochenende, 25./26. März.

Auch der April gab Anlass zur Freude und Trauer:


Zuerst die freudige Nachricht: Das ist Oma Hetti, wie sie liebevoll genannt wird. (Bild links) Die älteste Stockumerin wurde am 4. April 106 Jahre alt. Wie eine 106-jährige sieht sie nun wirklich nicht aus. Hedwig Knorn lebt seit 1911 in Stockum, wurde auch hier geboren und ist ihrem Stadtteil immer treu geblieben. Die Heimatfreunde wünschen ihr, dass sie noch viele Jahre im Kreise ihrer Familie genießen kann. Und bald ist es wieder soweit: Sie kann ihren 107. Geburtstag feiern. Sie ist auch älteste Wittenerin.

Und schon wieder hieß es Abschied nehmen. Hans-Gerd Rabe, (Bild rechts) unser langjähriger Archivar, verstarb am 7. April. Nicht nur seine unterhaltsamen Anekdoten bei den Heimatnachmittagen werden wir vermissen.

Eine Entdeckungstour und eine Zeitreise durch das Ruhrgebiet waren zwei gut besuchte Veranstaltungen der Heimatfreunde. Wolfgang Schmidt präsentierte seinen Film „Ruhrkultour“ am 12. April. Weiter ging es mit einer Zeitreise durch das Ruhrgebiet am 26. April. Zu Gast waren die Eheleute Dr. Willi und Gerda Bredemeier. Sie trugen ausgewählte Passagen aus ihrem Anti-Heimat-Roman vor. Für ihr neues Werk erforschen sie nun die „Sieben Planeten“.

Und nun kommt der Mai:


Er startete mit einem Volltreffer für den TuS Stockum und trifft mit Pfeil und Bogen ins Schwarze. Die Neugründung der Abteilung Bogensport erzielte auf Anhieb über 50 Mitglieder.

Ein voller Erfolg war auch wieder unsere jährliche Exkursion, die uns diesmal nach Duisburg führte. Mit Stadtrundgang, Schiffsrundfahrt, Führung im Schifffahrtsmuseum und Besichtigung des Klosters Saarn. (Das Foto entstand im Schifffahrtsmuseum.). Die Tour in diesem Jahr führt uns in die Südeifel, am Dienstag, 12. Juni. Dort besichtigen wir den ehemaligen Regierungsbunker und die Genovevaburg.

 

Leider müssen wir schon wieder Abschied nehmen. Von uns gegangen ist Prof. Dr. Jürgen Dodt (links). Ende Mai letzten Jahres stellte er sein neues Nachschlagewerk „Heimatkunde über Stockum-Düren“ vor. Darin werden wir noch lange lesen und blättern.

Nun darf in Stockum gebaut werden. Grünes Licht vom Rat der Stadt gab es für den Bebauungsplan an der Hörder/Ecke Himmelohstraße. Auf der ungenutzten Friedhofsfläche soll ein barrierefreier Wohnkomplex mit drei bis viergeschossigen Häusern entstehen. (Wie bereits am Anfang berichtet). Im Januar 2018 wurde bereits mit der zweiten Etage begonnen. Im Zuge dieser Maßnahme wird es in Stockum hinter dem Hochhaus an der Himmelohstraße auch – ebenfalls wie zu Anfang ausgeführt - ein Regenrückhaltebecken geben. Alles bereits im Bau.

Im Juni wurde viel diskutiert, wie hier beim Stadtteilforum:

 

Das Stadteilforum mit Stockumer Bürgern am 28. Juni in der Harkortschule war gut besucht. Das Dorf bekommt endlich ein Seniorenheim. Es soll am Helfkamp gebaut werden. Damit geht ein langjähriger Wunsch der Stockumer Bürger in Erfüllung. Dazu später mehr. Bemängelt wurden auf dem Stadtteilforum, dass es immer noch keinen Drogeriemarkt im Ort gibt, zu wenig barrierefreie Haltestellen, die Parksituation an der Hörder Straße - überhaupt die gesamte Verkehrssituation in Stockum ist nicht zufriedenstellend. Am meisten Kritik mussten sich die Verkehrsplaner dazu anhören: Die Stockumer ärgern sich über Schlaglöcher und duschende Lkw-Fahrer sowie dunkle Ecken. Doch es gab aber Lob von den Anwesenden. Hervorgehoben wurden die guten Einkaufsmöglichkeiten mit Netto und Edeka, die Betreuung in der OGS der Harkortschule sowie der Spielplatz an der Mittelstraße. Ich kann allen nur empfehlen, diese Veranstaltungen zu besuchen, nur so können wir in unserem Dorf etwas verändern. Ein Ergebnis dieses Forums konnte man sich schon Juli ansehen.

Z. B. Diese Schranken. Der Parkplatz des Sportplatzes vom TuS Stockum erhielt Lkw-Sperren, damit die Brummifahrer dort nicht nächtigen, duschen und den Platz kaputtfahren. Monika Marcziniak (rechts im Bild) erhellt das Schaufenster der Heimatfreunde mit Petroleumlampen.

Im Sommermonat Juli wurde es etwas ruhiger in Stockum:

Dafür sorgte ein Skandal bei der Wittener Sparkasse auch in unserem Dorf für Aufregung. Vorstandsvorsitzende der Immobilienabteilung sollen in einer eigens gegründeten Gesellschaft Häuser gekauft haben, ohne sie vorher, wie vorgeschrieben, anderen Sparkassenkunden angeboten zu haben. Der Sparkassenvorstand hat wegen der umstrittenen Immobiliengeschäfte keine strafrechtlichen Folgen zu befürchten. Gesetzliche Verstöße seien nicht festgestellt worden. Es gab nur eine Rüge und das Wittener Institut wurde auf die Warnstufe Rot gesetzt, das heißt, es steht unter Beobachtung.

Wie eben schon mal angedeutet sucht das Autorenehepaar Bredemeier Zeitzeugen und bittet die Heimatfreunde um Mithilfe. Sie wollen ein Buch rund um die Zeche Siebenplanten schreiben. Mal sehen was daraus wird, wir werden es jedenfalls nach Fertigstellung vorstellen.

Hier sehen wir eine Luftaufnahme von Stockum. Die WAZ nahm im Rahmen von Stadtteilprofilen auch Stockum unter die Lupe Stockum: klein aber oho – konnte man am 26. Juli in der WAZ lesen. Neben guter Landluft und hoher Eigenheimrate hatte Stockum am 31.12.2015 genau 6343 Einwohner. Es ist der Stadtteil mit den wenigsten Einwohnern, hoher Eigenheimquote und hohem Durchschnittsalter. (Deshalb benötigen wir auch ein Seniorenzentrum und mehr Aktivitäten für Senioren). Erfreulich ist: die niedrige Arbeitslosenzahl von knapp 4 % -  Witten hat dagegen hat 6,4 %.

Sonst war nicht viel los in den Ferien: Poldis Klassentreffen (Foto rechts) - Heinrich Wilhelm Wellershoff - kam Ende Juli in der WAZ groß raus. Neun mittlerweile alte Männer (alle über 80) sahen sich nach 63 Jahren wieder und machten nicht nur Witten unsicher.

Im August wurde geplant und saniert:

Die Planung des Altenheimes in Stockum am Helfkamp (hinter Edeka) wird langsam konkreter. Mit der Bebauung sollte bereits im letzten Herbst begonnen werden. Doch sehen kann man noch nichts. Das Architekturbüro Böllinghaus plant 80 Pflege- und 15 Kurzzeitpflegeplätze sowie elf Einheiten für betreutes Wohnen. Und so – wie auf dieser Zeichnung – soll es mal aussehen. Links das Wohnhaus und rechts sieht man das Pflegeheim.

Des Weiteren werden in die Ferien – wie immer – die Schulen saniert. Auch die Harkortschule war davon betroffen. Sie erhielt einen hydraulischen Abgleich und energetische Pumpen für die Heizungsanlage. In der Stockumer Sporthalle wurde die Elektroverteilung erneuert.

Reha-Sport in Stockum bietet nun auch der TuS-Stockum an. Zielgruppe sind ältere Menschen. Start war im September. Dieses Angebot wird nicht nur von Stockumern gut angenommen

Was gab es sonst noch: Auf einem Acker in Stockum landete ein Heißluftballon. Es war keine Notlandung, sondern der Ballon setzte gezielt und sanft auf.

Im September wurde es laut auf dem Vöckenberg:

 

Traktoren ratterten bei der traditionellen Pflugschau (hier Bauer Heinrich-Wilhelm Düren am Megaphon). Diesmal spielte auch das Wetter mit. Die Besucher kamen in Scharen und Heinrich-Wilhelm Düren erklärte die Funktionsweise der einzelnen Pfluggeräte. Das historische Pflügen mit rund 40 Traktoren war die beste Pflugschau aller Zeiten, so einige Besucher. Die Traktoren wurden festlich geschmückt, wie man hier erkennen kann.

Und jetzt kommt der Held von Stockum. Kater Arthur. Er wurde von der WAZ zum Helden gekürt, nachdem er vier kleine Igelkinder nicht aus den Augen ließ. Was war geschehen: Folgendes hatte sich zugetragen: Ruth Lippert entdecke ein kleine Igelkind und Monika Marciniak rettete es. Die Mutter war nicht mehr am Leben und fünf Babys blieben allein zurück, keines schwerer als 120 g. Kater Arthur entdecke die vier fehlenden Igelkinder und bewachte sie, bis sie in Sicherheit waren. Monika nahm sich der Pflege an und päppelte sie auf bis sie in den Winterschaf fielen. Im Frühjahr werden sie an die Luft gesetzt. Rechts auf dem Bild sieht man die fünf kleinen Igelkinder.

Aktivitäten der Heimatfreunde im Oktober:

Im Schaufenster der Heimatfreunde dockten Schiffe an: Die Schiffsmodellbauer präsentierten drei ihrer selbst gebastelten Modelle, u. a. ein Schaufelraddampfer, der mit einer Dampfmaschine angetrieben wird. Dazu gab es Informationen zum Thema „Binnenschifffahrt“. Alle Modelle sind seetüchtig und legen auch hin und wieder am Hammerteich an.

Der Heimatverein präsentierte den Kalender für das Jahr 2018. Für jeden Monat ein Stück Stockumer Heimatgeschichte. Diesmal mit dem Schwerpunkt Bauernhöfe in Stockum. Auch beim Filmnachmittag im Oktober ging es um das Thema „Bauernhöfe in Stockum und Düren – früher und heute. Die gelungene Exkursion nach Duisburg wurde ebenfalls filmisch festgehalten und beim Heimnachmittag gezeigt.

Im November ist Zeit für Erinnerungen:


Anekdoten mit Musik gab es beim Heimatnachmittag 8. November. Mit Texten von Wilhelm Busch, Eugen Roth, Heinz Erhardt und anderen lieferte Gisela Ebeler die Vorlage für ihren Mann, der die entsprechenden Lieder dazu ausgesucht hatte, sie vortrug und mit seiner Ukulele begleitete. Darunter auch einige Lieder von Otto Reutter, und das bekannte Lied von der "Emma uff de Banke an der krummen Lanke" vom weniger bekannten Komponisten Fredy Sieg, bei dem kräftig mitgesungen wurde. "Ein rundum gelungener und amüsanter Heimatnachmittag", war die einhellige Meinung der Teilnehmer.

Am letzten Adventswochenende wurde Stockum erhellt. Der Stockumer Dorfverein setzte sich wieder mal für die Weihnachtsbeleuchtung an der Hörder Straße ein. Die 40 Leuchtelemente - Sterne und Tannen - wurden mit LED-Birnen bestückt. Im nächsten Jahr sollen noch weitere Lichtelemente dazu kommen.

Das Schaufenster wurde zum Blickpunkt für die Wittener Kacheln. Leute kamen um zu tauschen. Es gibt noch welche im Heimatstübchen.

Nun sind wir im Dezember angekommen – es ist die Zeit für Ruhe und Besinnung:

Das Schaufenster der Heimatfreunde erstrahlte auch zur Weihnachtzeit. Die Eisenbahnfreunde stellen eine Modelleisenbahn zur Verfügung, extra angefertigt für das Schaufenster von zwei 13-jährigen Eisenbahnfreunden. Diese Anlage bleibt bis Ende Februar den Stockumer erhalten. Auch für das nächste Weihnachtsfest basteln die Eisenbahnfreunde wieder eine Modellbahn extra für das Schaufenster. Es soll eine Winterlandschaft werden.

Und noch eine gute Tat zum Abschluss. Die Stockumer Kleiderkammer der St. Maximilian-Kolbe-Gemeinde spendete ihre Einnahmen an verschiedene Wittener und Stockumer soziale Einrichtungen. Die Ehrenamtlichen sammeln nicht nur gebrauchte Kleidungsstücke, sondern geben diese auch an nicht Bedürftige gegen eine kleine Spende ab. Sie unterstützten u. a. auch die Harkortschule und den Ratz-Fatz Kindertreff.

Auch das gab es im Dezember: Einen Tag Winter mit Schnee, es fielen ca. 15 cm am 2. Adventssonntag, 10. Dezember. Hier sieht man das verschneite Düren.

Doch das Highlight für die Heimatfreunde war die Herausgabe der Vereinszeitschrift „Einblick“. Nach zwölf Jahren wurde sie wieder aufgelegt. Wer noch kein Exemplar hat, kann sich im Heimatstübchen ein Heft abholen.

Eine besinnliche Weihnachtsfeier der evangelischen Frauenhilfe gemeinsam mit den Heimatfreunden sorgte für einen gelungenen Abschluss aller gemeinsamen Aktivitäten.

Fazit: So ging auch das Jahr 2017 für die Stockumer wieder mit Beschaulichkeit und guten Taten zu Ende.