
Unter Denkmalschutz steht das ehemalige Gesindehaus des Hofes Ehmann/Brune, Am Katteloh 11. Der Kotten Brune wird 1677/78 erstmals erwähnt und gehörte zum Gerdeshof. Erst 1758/59 wird der Bauernhof gebaut. Dazu gehörte der Ehmann‘sche Kotten.
In den Landeslisten des Oberamtes Bochum 1677/78 wird der Kotten Brune erstmals erwähnt mit 470 Ruthen Ackerland. Sein Pachtherr ist zu dieser Zeit Bernd Gerdes aus Stockum. So hat vermutlich schon vor dem Bau des Hofes 1758/59 an der gleichen Stelle ein Kotten gestanden, der dem Bauer Gerdes pachtpflichtig war.
Der Bauernhof Brune wurde am 30. April 1759 von den Eheleuten Johan Jürgen Kochel und Sabine Brune vollendet. Über der Deelentür ließen sie den Spruch setzten: „Der Herr wird dich segnen aus Zion, das du sehest das Glück alle Tage dein Leben lang und siehst deiner Kinder Friede. Esea 12 - Johan Jorgen Koshel Sabein Brune Eheleute Anno 1759 – d 30. April“. Der Hof steht somit seit 1759 – kaum unverändert – an der gleichen Stelle. Die Hofanlage bestand ursprünglich aus drei Gebäuden.
